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CARDLEAGUE

Grading erklärt: PSA, BGS, SGC & CGC

Stand: 26.09.2026

Grading macht aus einer Karte eine geprüfte, versiegelte und weltweit vergleichbare Einheit. Hier erfährst du, wie die Skalen funktionieren, was es kostet und wann es sich lohnt.

Was Grading ist

Beim Grading prüft ein unabhängiges Unternehmen Echtheit und Zustand einer Karte, vergibt eine Note und versiegelt die Karte in einem Kunststoffgehäuse (Slab) mit Label und Zertifikatsnummer. Der Käufer muss dem Verkäufer nicht mehr vertrauen – er vertraut der Note.

Die vier großen Anbieter sind PSA (Marktführer, besonders bei modernen Karten), BGS/Beckett (bekannt für Subgrades und die begehrte Black-Label-10), SGC (schnell, beliebt bei Vintage) und CGC (stark gewachsen, gute Preise).

Die Notenskala

Alle Anbieter bewerten von 1 bis 10. Entscheidend sind vier Kriterien: Zentrierung, Ecken, Kanten und Oberfläche.

  • 10 (Gem Mint): praktisch makellos. Bei BGS gibt es zusätzlich die Pristine 10 mit schwarzem Label, wenn alle Subgrades 10 sind.
  • 9 (Mint): ein winziger Makel, etwa leicht versetzte Zentrierung oder eine minimale Druckstelle.
  • 8 (NM-MT): sehr guter Zustand mit kleinen, sichtbaren Mängeln – bei Vintage oft ein starkes Ergebnis.
  • 7 und darunter: deutliche Abnutzung, Kratzer, weiche Ecken. Für seltene alte Karten trotzdem wertvoll.

Kosten und Dauer

Die Preise hängen vom deklarierten Kartenwert und der gewünschten Bearbeitungszeit ab. Günstige Stufen beginnen bei rund 15 bis 25 Euro pro Karte (Bulk-Einsendungen), Express-Stufen für wertvolle Karten kosten deutlich mehr. Bearbeitungszeiten reichen von wenigen Tagen bis zu mehreren Monaten. Aus Deutschland und Europa schickst du entweder direkt ein oder über einen der Grading-Dienstleister, die Sammeleinsendungen bündeln – das spart Versand- und Zollaufwand.

Wann Grading sich lohnt

Rechne vorher: Was ist die Karte RAW wert, was in einer 9, was in einer 10? Lohnt sich nur die 10, brauchst du eine Karte ohne jeden Makel – prüfe bei Tageslicht mit Lupe. Karten unter etwa 30 Euro RAW-Wert lohnen sich selten. Rookie Cards von Stars, seltene Parallels und Vintage-Schlüsselkarten sind die Klassiker fürs Grading.

Auf CARDLEAGUE zeigt der Katalog den Marktwert getrennt nach RAW und nach Grades – so siehst du den erwartbaren Aufpreis, bevor du einschickst.

Bereit für die erste Karte?

Konto anlegen ist kostenlos, das Einstellen auch. Gebühren fallen erst an, wenn eine Karte verkauft ist.

Häufige Fragen

Welche Grading-Firma ist die beste?

PSA erzielt bei modernen Karten meist die höchsten Preise, BGS ist bei Subgrades und Black Labels stark, SGC bei Vintage beliebt, CGC preislich attraktiv. Für den Wiederverkauf ist PSA in Europa die sicherste Wahl.

Kann ich die Zertifikatsnummer prüfen?

Ja. Jede Grading-Firma hat eine Online-Verifikation: Zertifikatsnummer eingeben, Karte und Note werden angezeigt. Beim Kauf gegradeter Karten solltest du das immer tun.

Wie schicke ich aus Deutschland ein?

Entweder direkt an PSA, BGS, SGC oder CGC (USA oder europäische Standorte) oder über einen Sammeleinsender in Deutschland. Sammeleinsendungen sind für Einsteiger meist einfacher und günstiger.

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Dieser Text ist eine allgemeine Orientierung und ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung.

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